BufDi beim TVH - ein Fazit

Die Elsestifte berichteten in Ihrer Juli-Ausgabe 2014:

Friederike, Emilia, Anna-Lena, Alia und Thea (Bild von links) haben Saskia Fabry in die Mitte genommen und auch ins Herz geschlossen. Ihr geht es ähnlich. Nach einem Jahr fällt es ihr schwer, jetzt wegzugehen. Aber das Jahr im Bundesfreiwilligendienst im Offenen Ganztag der Grundschule Kirchlengern/Häver und beim TV Häver hat Spuren hinterlassen, geht aber jetzt zu Ende. Saskia: „Es war für mich ein tolles Jahr, kein verschwendetes. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und viele tolle Kinder kennen gelernt. Es hat mich auch in meiner Berufswahl gestärkt, denn ich werde jetzt auf das Grundschul-Lehramt studieren. Schon früher habe ich gesagt, dass ich etwas mit Kindern machen möchte. Der Offene Ganztag und der TV Häver haben mir gezeigt, dass das der richtige Weg ist.“

Saskia Fabry aus Kirchlengern, die nach der Grundschule das Gymnasium am Markt in Bünde besuchte und im Jahre 2013 ihr Abitur machte, ist sportlich. Schon seit über 15 Jahren ist sie im TV Häver aktiv, machte beim Kinderturnen mit, spielt Volleyball und ist auch schon seit Jahren als Übungsleiterin aktiv. Im Verein trainiert sie die kleinen Handballer, aber auch die Volleyballerinnen, die Damen in der Kreisliga und die Ü20 in der Bezirksliga, spielt selbst mit und hatte in der letzten Spielzeit große Erfolge zu feiern. Beide Mannschaften wurden Meister in ihren Klassen und streben nach mehr Erfolg, immer dabei Saskia Fabry, deren Sprungkraft und Übersicht im Spiel beiden Mannschaften zugute kommt. Die Trainertätigkeit und die eigenen Aktivitäten nehmen natürlich viel Zeit in Anspruch, das merkten auch die Elsestifte, als sie mit ihr einen Termin machen wollten. Es klappte schließlich aber doch und da trafen wir auf einen selbstbewussten jungen Menschen, der das Freiwillige Soziale Jahr genutzt hat, sich zu entwickeln, auf Menschen zuzugehen und sich viele Freunde zu machen.

Im Offenen Ganztag hatte sie gute Kontakte zu den Erzieherinnen, aber auch zu den Kindern, ging montags und mittwochs auch in die Schule nach Häver. Neben sportlichen Angeboten versuchte sie sich auch im Basteln.

Dass sie beim TV Häver keine Probleme haben würde, war von Anfang an klar, denn hier kannte man sie. Schon mit 13 Jahren hatte sie dem Vorsitzenden Ulrich Albsmeier bereits angekündigt, dass sie später mal das Freiwillige Soziale Jahr machen wolle. Und sie hat es geschafft und mit viel Freude zu Ende gebracht.

Saskia Fabrys Arbeitswoche besteht aus 30 Stunden im Offenen Ganztag der Grundschule Kirchlengern und zehn Stunden beim TV Häver. Saskia Fabry: „Ich bin in der Handball-Abteilung (E-Sonder-Staffel) tätig, aber auch im Breitensport. Ich helfe in der Trampolin-Gruppe, habe eine Volleyball-Mannschaft und passe auf die Kinder auf, wenn die Mamas Sport machen.“

Außerdem plante sie die Benefizveranstaltung zugunsten der Aktion „Lichtblicke“ im Februar dieses Jahres. Saskia Fabry: „Dass hat richtig Spaß gemacht. Alle Gruppen des TV Häver sind in der Sporthalle Quernheim aufgetreten, wir haben Kuchen und Getränke verkauft. Schließlich konnte ein Betrag von 1.800 Euro an die Aktion übergeben werden.“

Ein weiterer Höhepunkt in ihrem FSJ war die Teilnahme als Betreuerin bei den Special Olympics in Düsseldorf, den nationalen Spielen für geistig Behinderte. Insgesamt 14.000 Menschen waren dort als Athleten und Helfer im Einsatz. Sie war für Basketball eingeteilt, wieder eine neue Sportart, die sie kennenlernte, aber auch neue Erfahrungen, die sie sammeln durfte.

Saskia Fabrys Fazit des Freiwilligen Sozialen Jahres: „Die Arbeit hat mir richtig Spaß gemacht und ich kann gar nicht glauben, dass die Zeit schon vorbei ist. In allen Abteilungen sind mir die Kinder so ans Herz gewachsen, dass das Freiwillige Soziale Jahr auch aus 24 Monaten bestehen könnte. Ich kann es jedem nur empfehlen. Man sammelt so viele Erfahrungen und lernt bei den Seminaren und Fortbildungen richtig viel dazu.“

Leider ist das nächste Jahr schon besetzt.